Ihr Dach kann mehr als nur Regen abhalten...



Sonnenstrom

  • nutzt das unerschöpfliche Energieangebot der Sonne
  • trägt zu einer größeren Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen bei
  • Anlagen haben nach etwa zwei bis fünf Jahren mehr Energie erzeugt, als zu ihrer Herstellung aufgewendet werden musste, sind somit Energiegewinner
  • Anlagen sind seit vielen Jahren erprobt und technisch ausgereift, arbeiten fast wartungsfrei mit langer Lebensdauer
  • Anlagen sind bei guter Anlagenplanung in der Regel wirtschaftlich zu betreiben
  • Ist ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz

Ihr Dach kann mehr als nur Regen abhalten...


  • nutzt das unerschöpfliche Energieangebot der Sonne
  • trägt zu einer größeren Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen bei
  • Anlagen haben nach etwa zwei bis fünf Jahren mehr Energie erzeugt, als zu ihrer Herstellung aufgewendet werden musste, sind somit Energiegewinner
  • Anlagen sind seit vielen Jahren erprobt und technisch ausgereift, arbeiten fast wartungsfrei mit langer Lebensdauer
  • Anlagen sind bei guter Anlagenplanung in der Regel wirtschaftlich zu betreiben
  • Ist ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz



Warum? Darum

Bestimmt ist es ihnen auch schon aufgefallen: auf vielen Dächern sind nicht mehr nur traditionelle Dacheindeckungen zu sehen, sondern Solarmodule. Dabei handelt es sich um Platten, die das Sonnenlicht in Wärme und Strom umwandeln.
Die Sonne liefert uns innerhalb einer Stunde mehr Energie als die Weltbevölkerung in einem ganzen Jahr benötigt. Diese Sonnenstrahlen können auch Sie für Ihr Haus nutzen. Möglich machen das Solarkollektoren (Solarthermie, Wärme) oder PV-Module (Photovoltaik, Strom).

Aus Licht wird Strom

Hauptbestandteil einer Solarstromanlage sind Photovoltaik (PV) -Module. Sie bestehen aus einem speziellen Material, indem durch die Strahlung der Sonne elektrische Energie erzeugt wird. Hierbei handelt es sich um Gleichstrom (wie bei einer Autobatterie), der über eine elektronische Umwandlung (Wechselrichter) in eine andere Energieform gebracht wird. Diese kann in das übliche elektrische Stromnetz eingespeist werden.

Die Entdeckung

Im Jahr 1839 stieß Alexandre Edmond Becquerel (1820–1891) bei Experimenten auf den photoelektrischen Effekt. Bei Experimenten mit elektrolytischen Zellen, bei denen er eine Platin-Anode und -Kathode verwendete, maß er den zwischen diesen Elektroden fließenden Strom. Dabei stellte er fest, dass der Stromfluss unter Lichteinwirkung geringfügig größer wurde als im Dunkeln. Damit entdeckte er die Grundlage der Photovoltaik. Zu einer praktischen Anwendung kam es jedoch erst Generationen später.

Energie ernten: ohne Schatten und mit guter Ausrichtung

Damit die Energieernte gut ausfällt, sollte die Anlage möglichst nach Süden ausgerichtet sein und eine Neigung von ca. 30° haben. Abweichungen von mehr oder weniger als 30° aus der Südrichtung oder auch etwas geringere oder steilere Dachneigungen beeinflussen den Ertrag kaum. Hinderlich wirkt sich Schattenwurf aus, der sollte möglichst vermieden werden . Die meisten Anlagen werden oberhalb der Dacheindeckung montiert, es ist aber auch eine Integration in das Dach oder die Fassade möglich.

Ihr Dach könnte ihren Jahres-Strombedarf decken

Auf einem Quadratmeter liefert die Sonne in Nordhessen die Energie von 1.000 kWh im Jahr. Zur besseren Vorstellung: Das entspricht ungefähr der Power von 100 Litern Heizöl. Mit den derzeit am Markt verfügbaren Solarmodulen lassen sich davon etwa 12 - 15 % in Strom umwandeln. Das bedeutet, dass Sie für die Erzeugung von 900 - 1.000 kWh Strom im Jahr eine Fläche von ca. 8 m² auf dem Dach benötigen. Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Familie beträgt in etwa 4.000 kWh. Auf einer Dachfläche von ca. 50 m² kann somit die Jahresstrommenge erzeugt werden.

Sommer hui, Winter pfui

Im Sommer wird deutlich mehr Strom erzeugt und verbraucht als im Winter. Die Intensität und Dauer ist nun einmal jahreszeitabhängig. Im Winter kann die Dachfläche die Leistung nicht erreichen, hier können Batteriespeicher das schwankende Angebot, auch das zwischen von Tag und Nacht, ausgleichen. Eine Speicherung über die Jahreszeiten ist derzeit aber wirtschaftlich noch nicht darstellbar. Dennoch kann ein nicht unerheblicher Teil des täglichen Strombedarfs durch die Solarstromanlage abgedeckt und erzeugt werden. Dieses ist wirtschaftlich besonders deshalb interessant, da der Preis des selbst erzeugten Stroms deutlich unter dem Preis liegt, der für den Stromeinkauf zu zahlen ist.

Sonnenstrom rechnet sich

Der Preis für Solarstromanlagen ist in den letzten Jahren deutlich gefallen. Parallel dazu ist auch die Einspeisevergütung für überschüssig erzeugten und ins Stromnetz eingespeisten Strom deutlich reduziert worden. Dennoch rechnen sich die Anlagen besonders gut, bei denen der Anteil des Stromes, der im Gebäude zum Zeitpunkt der Erzeugung verbraucht wird, hoch ist.
Vor der Entscheidung für eine Solarstromanlage sollte daher eine Berechnung stehen, die die genaue Ausrichtung, Größe der Anlage, aber auch den täglichen Strombedarf im Gebäude berücksichtigt. Diese erstellt Ihnen ein Fachhandwerker. Er unterstützt Sie auch bei allen Formalitäten zum Betrieb der Anlagen. Wie die Investition und die Einnahmen steuerlich zu behandeln sind, erfahren Sie von Ihrem Steuerberater.

Eine Investition - mindestens 20 Jahre Strom vom eigenen Dach

Für die oben skizzierte Anlage von 8m² solarer Erzeugungsfläche betragen die Kosten zurzeit etwa 1.500 bis 1.800 Euro netto. Um einen typischen Jahresstrombedarf von 4.000 kWh/Jahr für die nächsten 20 Jahre im Jahresmittel zu erzeugen, fallen Kosten in Höhe von ca. 7.500 Euro bis 9.000 Euro netto an. Da der Anlagenbesitzer aus Sicht des Finanzamts eine “Gewinnerzielungsabsicht” verfolgt, wird die Mehrwertsteuer in der Regel erstattet. Die Wartungskosten des Betriebs sind gering. Viele Modulhersteller geben eine Garantie auf ihre Produkte von 25 Jahren. Die Praxis zeigt, dass viele Altanlagen schon wesentlich länger und immer noch zuverlässig arbeiten.

Sonnenstrom ohne direkte Sonne nutzen

Aber wohin mit der an sonnenreichen im Überschuss erzeugter Energie? Ganz einfach: mit einem Batteriespeicher kann die zwischengelagert werden, um zum Beispiel in den Abend- und Nachtstunden das Haus zu versorgen. Die Entwicklung von Batteriespeichern ist in den letzten Jahren rasant fortgeschritten. Allerdings ist der Preis für diese Art Speichersystem relativ hoch. Die Kosten betragen pro nutzbarer Kilowattstunde Speicherkapazität 800 bis 1.400 Euro netto, mit 1 kWh Energie. Mit dieser Energiemenge lässt sich ein durchschnittlicher Flatscreen-Fernseher (Leistung 100 Watt) ca. 10 Stunden betreiben.

Zuschüsse und Fördermittel

Die Höhe der Einspeisevergütung für die Lieferung von nicht verbrauchtem Strom in das öffentliche Versorgungsnetz ist nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Sie beträgt für Anlagen bis zu einer Fläche von ca. 80 m² (maximale Leistung 10.000W) ca. 9,5 Cent pro kWh (April 2020) und wird für eine Dauer von 20 Jahren vom Gesetzgeber garantiert. Die gültigen Vergütungssätze und die dazugehörigen Rahmenbedingungen finden Sie im Internet unter: www.bundesnetzagentur.de/eeg
Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) kann zudem ein zinsgünstiger Kredit beantragt werden: www.kfw.de/270.

Warum? Darum

Bestimmt ist es ihnen auch schon aufgefallen: auf vielen Dächern sind nicht mehr nur traditionelle Dacheindeckungen zu sehen, sondern Solarmodule. Das sind Platten, die das Sonnenlicht in Wärme und Strom umwandeln.
Die Sonne liefert uns innerhalb einer Stunde mehr Energie als die Weltbevölkerung in einem ganzen Jahr benötigt. Diese Sonnenstrahlen können auch Sie für Ihr Haus nutzen. Möglich machen das Solarkollektoren (Solarthermie, Wärme) oder PV-Module (Photovoltaik, Strom).

Aus Licht wird Strom

Hauptbestandteil einer Solarstromanlage sind Photovoltaik (PV) -Module. Sie bestehen aus einem speziellen Material, indem durch die Strahlung der Sonne elektrische Energie erzeugt wird. Hierbei handelt es sich um Gleichstrom (wie bei einer Autobatterie), der über eine elektronische Umwandlung (Wechselrichter) in eine andere Energieform gebracht wird. Diese kann in das übliche elektrische Stromnetz eingespeist werden.

Die Entdeckung

Im Jahr 1839 stieß Alexandre Edmond Becquerel (1820–1891) bei Experimenten auf den photoelektrischen Effekt. Bei Experimenten mit elektrolytischen Zellen, bei denen er eine Platin-Anode und -Kathode verwendete, maß er den zwischen diesen Elektroden fließenden Strom. Dabei stellte er fest, dass der Stromfluss unter Lichteinwirkung geringfügig größer war als im Dunkeln. Damit entdeckte er die Grundlage der Photovoltaik. Zu einer praktischen Anwendung kam es jedoch erst Generationen später.

Energie ernten: ohne Schatten und mit guter Ausrichtung

Damit die Energieernte gut ausfällt, sollte die Anlage möglichst nach Süden ausgerichtet sein und eine Neigung von ca. 30° haben. Abweichungen von mehr oder weniger als 30° aus der Südrichtung oder auch etwas geringere oder steilere Dachneigungen beeinflussen den Ertrag kaum. Hinderlich wirkt sich Schattenwurf aus, der sollte möglichst vermieden werden . Die meisten Anlagen werden oberhalb der Dacheindeckung montiert, es ist aber auch eine Integration in das Dach oder die Fassade möglich.

Ihr Dach könnte ihren Jahres-Strombedarf decken

Auf einem Quadratmeter liefert die Sonne in Nordhessen die Energie von 1.000 kWh im Jahr. Zur besseren Vorstellung: Das entspricht ungefähr der Power von 100 Litern Heizöl. Mit den derzeit am Markt verfügbaren Solarmodulen lassen sich davon etwa 12 - 15 % in Strom umwandeln. Das bedeutet, dass Sie für die Erzeugung von 900 - 1.000 kWh Strom im Jahr eine Fläche von ca. 8 m² auf dem Dach benötigen. Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Familie beträgt in etwa 4.000 kWh. Auf einer Dachfläche von ca. 50 m² kann somit die Jahresstrommenge erzeugt werden.

Sommer hui, Winter pfui

Im Sommer wird deutlich mehr Strom erzeugt und verbraucht als im Winter. Die Intensität und Dauer ist nun einmal jahreszeitabhängig. Im Winter kann die Dachfläche die Leistung nicht erreichen, hier können Batteriespeicher das schwankende Angebot, auch das zwischen von Tag und Nacht, ausgleichen. Eine Speicherung über die Jahreszeiten ist derzeit aber wirtschaftlich noch nicht darstellbar. Dennoch kann ein nicht unerheblicher Teil des täglichen Strombedarfs durch die Solarstromanlage abgedeckt und erzeugt werden. Dieses ist wirtschaftlich besonders deshalb interessant, da der Preis des selbst erzeugten Stroms deutlich unter dem Preis liegt, der für den Stromeinkauf zu zahlen ist.

Sonnenstrom rechnet sich

Der Preis für Solarstromanlagen ist in den letzten Jahren deutlich gefallen. Parallel dazu ist auch die Einspeisevergütung für überschüssig erzeugten und ins Stromnetz eingespeisten Strom deutlich reduziert worden. Dennoch rechnen sich die Anlagen besonders gut, bei denen der Anteil des Stromes, der im Gebäude zum Zeitpunkt der Erzeugung verbraucht wird, hoch ist.
Vor der Entscheidung für eine Solarstromanlage sollte daher eine Berechnung stehen, die die genaue Ausrichtung, Größe der Anlage, aber auch den täglichen Strombedarf im Gebäude berücksichtigt. Diese erstellt Ihnen ein Fachhandwerker. Er unterstützt Sie auch bei allen Formalitäten zum Betrieb der Anlagen. Wie die Investition und die Einnahmen steuerlich zu behandeln sind, erfahren Sie von Ihrem Steuerberater.

Eine Investition - mindestens 20 Jahre Strom vom eigenen Dach

Für die oben skizzierte Anlage von 8m² solarer Erzeugungsfläche betragen die Kosten zurzeit etwa 1.500 bis 1.800 Euro netto. Um einen typischen Jahresstrombedarf von 4.000 kWh/Jahr für die nächsten 20 Jahre im Jahresmittel zu erzeugen, fallen Kosten in Höhe von ca. 7.500 Euro bis 9.000 Euro netto an. Da der Anlagenbesitzer aus Sicht des Finanzamts eine “Gewinnerzielungsabsicht” verfolgt, wird die Mehrwertsteuer in der Regel erstattet. Die Wartungskosten des Betriebs sind gering. Viele Modulhersteller geben eine Garantie auf ihre Produkte von 25 Jahren. Die Praxis zeigt, dass viele Altanlagen schon wesentlich länger und immer noch zuverlässig arbeiten.

Sonnenstrom ohne direkte Sonne nutzen

Aber wohin mit der an sonnenreichen im Überschuss erzeugter Energie? Ganz einfach: mit einem Batteriespeicher kann die zwischengelagert werden, um zum Beispiel in den Abend- und Nachtstunden das Haus zu versorgen. Die Entwicklung von Batteriespeichern ist in den letzten Jahren rasant fortgeschritten. Allerdings ist der Preis für diese Art Speichersystem relativ hoch. Die Kosten betragen pro nutzbarer Kilowattstunde Speicherkapazität 800 bis 1.400 Euro netto, mit 1 kWh Energie. Mit dieser Energiemenge lässt sich ein durchschnittlicher Flatscreen-Fernseher (Leistung 100 Watt) ca. 10 Stunden betreiben.

Zuschüsse und Fördermittel

Die Höhe der Einspeisevergütung für die Lieferung von nicht verbrauchtem Strom in das öffentliche Versorgungsnetz ist nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Sie beträgt für Anlagen bis zu einer Fläche von ca. 80 m² (maximale Leistung 10.000W) ca. 9,5 Cent pro kWh (April 2020) und wird für eine Dauer von 20 Jahren vom Gesetzgeber garantiert. Die gültigen Vergütungssätze und die dazugehörigen Rahmenbedingungen finden Sie im Internet unter: www.bundesnetzagentur.de/eeg
Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) kann zudem ein zinsgünstiger Kredit beantragt werden: www.kfw.de/270.